Sonntag, 28. November 2010

Dresden bei Nacht...

... könnte ich die kleine Bildersserie nennen.

Da eine Fortbildungsreise ja kein Vergnügen sein darf, reicht es hier nur für ein paar Eindrücke von der Inneren Altstadt und vom Striezelmarkt.

Trotzdem bleibt mir Dresden sehr positiv in Erinnerung. Die Innere Altstadt ist wunderschön renoviert, die kulinarischen Erfahrungen durchgängig lecker, nur der Dialekt der Einheimischen bleibt für meine Ohren immer noch ungewohnt...

Der Striezelmarkt hat sich sofort in meinem Weihnachtsmarkt-Ranking in die Spitzengruppe katapultiert. Neben der betont unaufdringlichen Weihnachtsmusik kann er insbesondere beim Glühwein punkten und auch die Sächsische Bratwurst braucht sich vor ihrem Nachbarn aus Thüringen nicht zu verstecken!

Samstag, 25. September 2010

Beamtendeutsch in der Schweiz

Der Schweizer Bundesrat Hans-Rudolf Merz ist den meisten Deutschen wohl höchstens vom letztjährigen Kniefall bei Gaddafi bekannt.
Dank youtube ist seine Popularität in den letzten Tagen gewaltig gestiegen. Der Grund war eine Anfrage aus der Landwirtschaft, ob die Zollverwaltung genügend streng gegen die Importzunahme von gewürztem Fleisch vorgehe. Der sichtlich gut gelaunte Finanzminister freute sich schon den ganzen Sonntag auf die Beantwortung der Frage. Die Ausarbeitung war in solch verworrenen Schachtelsätzen verfasst, dass selbst einheimische Beamte neidisch werden könnten. Beim Wort "Bündnerfleisch" hatte er Tränen in den Augen und prustete laut los.
Nur einer konnte darüber gar nicht lachen: Der Zollbeamte Christian Kempter, der die Anfrage fachspezifisch verfasst hatte.
Der komplette Wortlaut kann hier nachgelesen und auch angeschaut werden.

Sonntag, 29. August 2010

In der Heimat...

Einmal im Jahr trifft sich ganz Bamberg inklusive seiner Wahlemigranten und Freunde an der alljährlichen Sandkerwa zum gemütlichen Beisammensein.
Nicht das schnellstmögliche Trinken steht an erster Stelle, sondern vielmehr die Geselligkeit unter Freunden.
Heuer fand die Sandkerwa zum 60. Mal statt, was zum einen in einem mehrteiligen Rückblick auf die Kirchweih-Geschichte mit Feuerzauber und Musik auf der Regnitz gefeiert wurde. Zudem fand eine Verlängerung der "Kerwa" bis Mittwoch statt.



Dienstag, 17. August 2010

Bayerische Idylle oder schwäbische Gemütlichkeit? Ein Besuch in Landsberg am Lech

Neues Spielzeug braucht der Mann. In meinem Fall waren es zwei handliche Objektive für meine Pentax, um mein Hobby ein wenig flexibler zu gestalten.
Um das Spielzeug gebührend einzuweihen, unternahm ich eine kurze Fahrt nach Landsberg am Lech, den meisten wahrscheinlich durch die Festungshaft von Adolf Hitler ein Begriff.
Nachdem ich als Franke informiert wurde, dass der Lech die natürliche Sprachgrenze zwischen Altbayern und Schwaben ist, musste ich enttäuscht feststellen, dass die meisten Bewohner, sofern sie nicht Touristen waren, tendenziell bayerisch sprachen und seltener den drolligen schwäbischen Dialekt beherrschten.
Nichts desto trotz ist Landsberg ein wunderschönes kleines Städtchen, mit einem schönen Altstadtkern und Mittelalterflair.
Zudem ist die Eisdiele am Marktplatz weltklasse!

Samstag, 24. Juli 2010

Kostenfreie Alienhatz von Valve


"Was nichts kostet, taugt auch nichts", sagte man früher. Und zumindest bei kostenfreier Software war die Skepsis lange Zeit angebracht. Doch während Open Source Anwendungen in vielen Bereichen mit kommerziellen Produkten mithalten und sie in einigen Punkten sogar übertreffen, sind freie Spiele mit ansprechender Grafik, Musik und gelungenem Gameplay eine echte Rarität.
Einen Aufschwung erlebten die Hobbyentwicklung durch das Auftauchen der ersten Mods, Veränderungen von kommerziellen Spielen. Das populärste Beispiel ist wohl der Mod Counter-Strike zum Spiel Half-Life. Dieses Projekt wurde von einer freien Gruppe geleitet, die zwischenzeitlich vom Spielehersteller Valve angeheuert wurde.
Das Spiel Alien Swarm wurde ebenfalls als Mod entwickelt - auf Basis von Unreal Tournament 2004. Inzwischen bietet Valve das Spiel über die Plattform Steam zum kostenlosen Download an.


In Alien Swarm muss ein Team von bis zu 8 menschlichen Spielern, bestehend vier unterschiedlichen Klassen, verschiedene Missionen zur Bekämpfung der Alienbrut absolvieren.
Vor Beginn jeder Mission steht die Auswahl der Klasse (Techniker, Sanitäter, Kämpfer oder Waffenspezialist), zweier Waffen und einem Extra (Minen, Arzttasche) aus einer Vielzahl von Objekten an.
Nachdem sich mit den Mitspielern auf eine passende Mission geeinigt wurde, kann's auch schon losgehen. Aus der Vogelperspektive steuert man seinen Figur über die klassische wasd-Kommandos - anvisiert wird über die Maus.


Wer sich noch an das gute alte Amigaspiel Alien Breed erinnern kann oder - wie ich - großer Fan der ersten drei Alienfilme ist, wird sich schnell an die Umgebung gewöhnt haben. Neben der Unzahl an verschiedensten Alientypen erwarten eine verschlossene Türen und kleinere Minigames in den Missionen. Nach Abschluss des Levels werden Erfahrungspunkte ausgezahlt, die neue Waffen und Goodies freigeschalten.

Die Grafik ist detailreich, die Figuren wunderbar animiert, die Gegner zahlreich und die Atmosphäre wunderbar. Man könnte nun sagen, dass eine Singleplayer-Kampagne nicht schlecht wäre und die Anzahl der Levels recht überschaubar und auch recht schnell durchgespielt sind. Verschiedene Schwierigkeitsgrade und sicherlich bald zahlreich entstehende Custom-Maps, begünstigt durch das mitgelieferte SDK, fördern dafür die Langzeitmotivation.

Download empfohlen!

Dienstag, 20. Juli 2010

35mm

35mm von Felix Meyer ist ein Kurzfilm über Kino selbst. 35mm enthält pro mm genau einen Film - allerdings abstrahiert.

Großartig. Viel Spaß beim Rätseln!

35mm from Felix Meyer on Vimeo.

Sonntag, 27. Juni 2010

Gaisbergrennen 2010

Pünktlich zu Fronleichnam war auch dieses Jahr wieder ein Besuch in Salzburg zum diesjährigen Gaisbergrennen fällig.
Neben dem Stadt-Grand Prix konnte ich dieses Jahr erstmals bei strahlenden Sonnenschein das Bergerklimmen mitverfolgen. Trotz der betagten Oldies ist das Gaisbergrennen keine Butterfahrt, wie dieses Video eines Porsches 910 von 2007 zeigt.
Highlight war dieses Jahr zweifelsohne das Zusammenführen von ca. 60 Bugattis, die in Kolonne noch einen Showlauf absolvierten. Dafür hatte ich leider keinen guten Stand zum Fotografieren, für den Rest des Feldes allerdings schon.




Mittwoch, 9. Juni 2010

Filmplakate im Retro-Style

Durch einen wundbaren Artikel auf SpiegelOnline wurde ich auf einige Künstler aufmerksam, die den Stil der alten, gezeichneten Kinoplakte auf neue Filme und Serien übertragen. Bei allen Künstlern finden sich noch weitere Plakate auf ihren Blogs/Websites.

Stöbern lohnt sich!

Tavis Coburn 

Ebenfalls sehr gelungen ist der Minimalismus der unteren Poster, mit der zentrale Filmszenen oder Eigenschaften der Protagonisten ausgedrückt werden.


Albert Exergian


Ebenfalls hervorragend ist die Reihe "films in black and red":

Olly Moss

Als Highlight zum Schluss möchte ich auf die Sammlung von Robert Penny verweisen. Dieser hat eine schöne Zusammenstellung von Filmen im Stil der Atari 2600-Cover entworfen.

Robert Penny

Sonntag, 16. Mai 2010

Wolfgang Völz gibt Gas

Durch Lesen dieses wunderbaren Artikels der Süddeutschen ist mir bewusst geworden, dass ich ein großes Highlight im deutschen TV verpasst habe.

Die Binsenweisheit, dass zuviel Alkohol körperliche und physische Schäden auslöst, ist natürlich nicht mehr diskussionswürdig. In der TV-Sendung "Maischberger" mit dem Thema "Alkohol - bester Freund oder schlimmster Feind?" wurde gleich zur Einleitung festgestellt, dass "Deutschland" ein Alkoholproblem besitzt, da jeder Deutsche im Schnitt ca. 10 Liter Alkohol zu sich nimmt. Damit nimmt Deutschland weltweit einen Spitzenplatz ein.

Erwarten könnte man, dass alle Gäste der Meinung sind, dass Alkohol im Straßenverkehr nichts zu suchen hat. Aber neben den obligatorischen Opfern und ehemals Betroffenen der Alkoholsucht sitzen noch der Braumeister Sebastian Priller (Brauhaus Riegele) und der Synchronsprecher und Volksschauspieler Wolfgang Völz (Käpt'n Blaubär) in der Sendung. Letzterer versetzt das Fernsehpublikum mit seinen Suffgeschichten mehrfach in Erstaunen. So erzählt er unverblümt, dass er schon öfter betrunken Auto gefahren ist, sich inzwischen öfters auf dem Weg zum Klo verläuft und auch auf der Bühne häufig rauschig unterwegs war. Weitere Highlights sind eine Rauschfahrt am Simulator, wo er ein Kind umfährt und auch dass er auch gerne mal früh einen Wein entkorkt. Beim abschließenden Test (nach einer Flasche Kölsch) mit dem Alkomaten wurden bei ihm 1,3 Promille angezeigt.

Wann kann man heute noch so herrlich politisch inkorrektes im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sehen?

Zum Glück in der Mediathek der ARD.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Auf der Bauma 2010

Die flächenmäßig größte Messe der Welt ist ein richtiger Abenteuerspielplatz für Erwachsene. Bagger, Raupen und Bergbaufahrzeuge - also alles was groß ist und Dreck macht - weckt das Kind im Manne.
Da die Bauma nur alle drei Jahre für eine Woche in München weilt, durfte ich mir das seltene Ereignis natürlich nicht entgehen lassen.
Anbei einige Impressionen...